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Ein umfangreicher Guide für Kos: Von antiken Ruinen und anderen Inselgeheimnissen

Die Wellen umspielen sanft und meditativ den Sandstrand, während die Sonne mich von Kopf bis zu den Zehenspitzen in wohltuende Wärme hüllt. Meine Glieder sind schwer, ein untrügliches Zeichen tiefer Entspannung. Meine Atmung fließt ruhig und gleichmäßig. In diesem Augenblick hier am Strand von Kos empfinde ich eine überwältigende Ruhe, als würde das Gewicht der Welt von meinen Schultern gleiten. Das Leben wirkt leichter, beinahe so, als würde ich mit den sanften Wellen dahintreiben. Die leichte Brise, das kühle, salzige Meer und das sanfte Knirschen der Sandkörner unter meinen Fingern schaffen eine Atmosphäre vollkommener Friedlichkeit.

In den vergangenen Tagen durfte ich eine Vielzahl von Eindrücken sammeln. Ich wandelte durch den Schatten antiker Säulen, ging an Ruinen vorbei, die von vergangenen Zeiten zu flüstern scheinen, und entdeckte archäologische Schätze, die mich in längst vergangene Zivilisationen mitnahmen. Eine spannende Quad-Tour ließ mein Adrenalin in ungeahnte Höhen schnellen. Malerische Sonnenuntergänge brachten mich zum Verweilen und die Begegnungen mit den Menschen hier erwärmten mein Herz. Denn Kos ist viel mehr als ein bloßes Ziel für einen Strandurlaub. Es ist eine Insel, die mir Ruhe schenkt, ein Ort, der meine Seele berührt, und ein Fleckchen Erde, an dem Geschichte, Natur und Kultur harmonisch zusammenwirken.

Wissenswertes

Kos im Überblick

Kos, die drittgrößte Insel der Dodekanes im östlichen Mittelmeer, blickt auf eine tief verwurzelte Geschichte zurück, die bis in die Bronzezeit und die Zeit der Minoer und Mykener zurückreicht. Während der Antike entwickelte sich die Insel unter dem Einfluss der Dorier, die im 1. Jahrtausend vor Christus ankamen, zu einem bedeutenden Zentrum des Handels und der Kultur. Berühmt wurde Kos auch als Geburtsort des antiken Arztes Hippokrates, des „Vaters der Medizin“. Mit der Eroberung durch das Römische Reich im Jahr 42 vor Christus wurde Kos zu einem wichtigen Knotenpunkt im Netzwerk des römischen Handels und Kulturtransfers. Die zahlreichen Besucher des Asklepieion, die Seidenweberei sowie der florierende Handelsverkehr brachen Kos großen Reichtum, welcher bis ins 4. Jahrhundert nach Christus anhielt. Die byzantinische Ära sah Kos als Teil eines wichtigen maritimen Handelsweges, was die Insel zu einem Ziel für Piraten, aber auch zu einem strategischen militärischen Stützpunkt machte.

Im Laufe der Jahrhunderte wurde Kos Schauplatz zahlreicher Konflikte und wechselte wiederholt den Besitzer. Von den Rittern des Johanniterordens im Mittelalter, die beeindruckende Festungen hinterließen, über die Herrschaft der Venezianer bis hin zur fast 400-jährigen Periode unter osmanischer Herrschaft, welche die soziale und kulturelle Landschaft der Insel prägte. Trotz der osmanischen Kontrolle blühte der Handel auf Kos, wobei die Insel auch von Piratenüberfällen heimgesucht wurde. Im 19. Jahrhundert spielte Kos eine Rolle in den Bemühungen um die griechische Unabhängigkeit und wurde schließlich Teil des modernen Griechenlands. Die osmanische Periode hinterließ jedoch einen bleibenden Einfluss auf die Kultur und Architektur der Insel. Viele Gebäude früherer Epochen fielen dem Erdbeben von 1933 zum Opfer. Die italienische Besatzungsmacht, die zwischen 1912 und 1943 über Kos herrschte, nutzte jedoch die Zerstörungen, um die Überreste des antiken Kos freizulegen.

Heute zeichnet sich Kos durch seine reiche Geschichte, die in den zahlreichen archäologischen Stätten, byzantinischen Kirchen und mittelalterlichen Burgen sichtbar ist, sowie durch seine lebendige Kultur und Traditionen aus. Mit einer Bevölkerung von etwa 33.000 Einwohnern bietet Kos eine beeindruckende Landschaft, von fruchtbaren Ebenen bis hin zu sandigen Stränden, und bleibt ein beliebtes Ziel für Besucher, die die Schönheit der Ägäis und die Spuren der Vergangenheit erkunden möchten.

Viele Reisende zieht es wegen der herrlichen Strände, der reichen historischen Stätten und der lebendigen Kultur nach Kos, was die Insel zu einem vielseitigen und faszinierenden Urlaubsziel macht. Bild: Unsplash/Shalev Cohen

Die beste Reisezeit

Für einen traumhaft entspannenden Badeurlaub ist Kos zwischen Juni und September einfach perfekt. In dieser Zeit verwöhnt dich die Insel mit Temperaturen von 25 bis 37 Grad Celsius und das Meer schmiegt sich mit seiner angenehmen Wärme an die Küsten – ideal für lange Tage unter der griechischen Sonne. Im Hochsommer, besonders im Juli und August, klettert das Thermometer noch höher, was Sonnenanbetern pure Freude bereitet. Für die Erkundung der Insel empfehle ich, die kühleren Morgen- oder die erfrischenden Abendstunden zu nutzen.

Falls dein Herz für Aktivurlaub schlägt oder du es liebst, durch die Städte zu bummeln, bieten sich die Übergangsmonate April/Mai und Oktober/November an. Im Frühjahr erblüht Kos in voller Pracht, während der Herbst mit idealen Temperaturen für Wanderungen oder Fahrradtouren lockt. Diese Zeiten bieten den zusätzlichen Vorteil, dass die Sehenswürdigkeiten weniger überlaufen sind, sodass du die kulturellen und historischen Schätze der Insel in aller Ruhe entdecken kannst.

Bevorzugst du ein kühleres Klima und möchtest Kos abseits der geschäftigen Sommermonate erleben, dann ist der Zeitraum von Dezember bis März zu empfehlen. Obwohl die Temperaturen niedriger sind und der Regen, besonders im Dezember und Januar, häufiger einsetzt, hat diese Zeit ihren eigenen Charme. Einige Hotels, Restaurants und Attraktionen können zwar geschlossen sein, doch die ruhigere Atmosphäre und die günstigeren Preise für Unterkünfte und Flüge machen einen Besuch nichtsdestotrotz interessant.

Strand Bucht Kos Griechenland
Viele Gäste zieht es wegen der verlockenden Aussicht auf erholsame Tage am Strand nach Kos. Bild: Unsplash/Christian Klose

Anreise und Transport vor Ort

Die Anreise nach Kos? Ganz einfach per Flugzeug. Der Kos Island International Airport bietet dank zahlreicher Direktflüge eine komfortable und unkomplizierte Anreisemöglichkeit.

Auf Kos bewegst du dich verkehrstechnisch völlig sorgenfrei. Die Insel besticht durch ihre ausgezeichnet ausgebaute und asphaltierte Straßeninfrastruktur, die dir eine reibungslose Fahrt von einem malerischen Ort zum nächsten ermöglicht. Egal ob du Lust auf eine Spritztour im Auto hast, den Wind auf einem Zweirad spüren möchtest oder für ein Quad-Abenteuer bereit bist – eine Vielfalt an Mietfahrzeugen steht in den meisten touristischen Zentren bereit. Und für die Planer unter uns: Natürlich hast du die Möglichkeit, dein Fahrzeug schon vor deiner Ankunft zu reservieren. So kannst du es bequem direkt nach deiner Landung am Flughafen in Empfang nehmen.

Für diejenigen, die die Insel lieber aus der Beifahrerperspektive genießen möchten, bieten sich die öffentlichen Inselbusse (KTEL) an. Sie verbinden die lebendige Hauptstadt von Kos mit allen wichtigen Ortschaften auf der Insel – ideal, um entspannt die Landschaft zu betrachten. Ein kleiner Hinweis: Tickets gibt es nur direkt im Bus – also halte dein Wechselgeld bereit und beachte darüber hinaus, dass Fahrräder leider nicht mitgenommen werden können. In Kos-Stadt selbst bieten Citybikes eine wunderbare Alternative, um flexibel und ungebunden die Gegend zu erkunden.

Selbstverständlich kannst du auch ein Taxi buchen. Solltest du einen Termin haben, zu dem du pünktlich erscheinen musst, empfiehlt es sich, bereits einen Tag vorher das Taxi zu reservieren.

Wie viel Zeit sollte man für Kos einplanen?

Wenn du nur 4 bis 5 Tage Zeit hast, kannst du dennoch einen wunderbaren Einblick in die Schönheit von Kos erhalten. In diesem Zeitraum lässt sich die emsige Hauptstadt mit ihren historischen und kulturellen Highlights erkunden. Du hast genug Zeit, um an den bekanntesten Stränden der Insel zu entspannen und die Ruinen des Asklepieion zu besichtigen, ein Zeugnis der reichen Geschichte der Insel. Dieser Kurzbesuch bietet dir einen Vorgeschmack darauf, was Kos zu bieten hat, und weckt vielleicht den Wunsch, ein andermal für eine längere Zeit zurückzukehren. 

Eine Woche auf Kos ermöglicht es dir, die Insel in einem angenehmen Tempo zu entdecken. Neben den Hauptsehenswürdigkeiten kannst du auch einige der versteckten Schätze der Insel aufspüren. Nutze die Gelegenheit, die kulinarischen Highlights zu verkosten, an einem der vielen wunderschönen Strände zu relaxen und vielleicht einen Tagesausflug auf die Nachbarinsel Nisyros zu unternehmen. Eine ganze Woche Zeit erlaubt es dir, einen tieferen Einblick in das Leben und die Kultur auf Kos zu gewinnen, ohne dich gehetzt zu fühlen.

Mit zwei Wochen auf Kos kannst du wirklich in das lokale Leben eintauchen und die Insel in all ihrer Vielfalt erleben. Diese Zeitspanne gibt dir die Möglichkeit, fast jede Ecke von Kos zu erkunden. Von den abgeschiedenen Dörfern bis hin zu den wundervollen Stränden kannst du die Insel in deinem eigenen Rhythmus entdecken. Du hast ausreichend Zeit, um an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen, durch die Natur zu wandern und die Insel auch abseits der typischen Touristenpfade zu erforschen.

Ruinen Kos Griechenland
Die Ausgrabungen auf Kos zeigen beeindruckende antike Ruinen, die Einblicke in die lange Geschichte der Insel geben. Bild: Unsplash/Shalev Cohen

Sehenswürdigkeiten

Westliche Ausgrabungen in Kos-Stadt: Ein Fenster in die Vergangenheit

Beim Erkunden der südwestlichen Ausgrabungen der Stadt Kos, die ihre historischen Wurzeln im 2. bis 3. Jahrhundert vor Christus haben, fühle ich mich, als würde ich durch die Seiten eines lebendigen Geschichtsbuches schreiten. Die verbliebenen Pfade der Hauptstraße „Decumanus“ leiten mich zu den beeindruckenden Säulen des ehemaligen Gymnasions, einer überdachten Sportanlage der Antike. Hier versuche ich, mir die Athleten vorzustellen, wie sie einst kraftvoll über die Laufbahnen sprinteten.

Nun sind diese Ruinen stille Zeugen der einstigen Pracht und des pulsierenden Lebens, das diese Stätte durchströmte. Die bis heute verbliebenen Säulenfragmente, welche nur noch einige wenige massive Steinblöcke tragen, gehörten früher zu einer Reihe von beeindruckenden 80 Säulen. Die detailreichen römischen Bodenmosaike, die Apollon und Dionysos zeigen, sowie die eleganten bogenförmigen Gewölbe der alten Thermen erwecken die Vergangenheit in meiner Vorstellung zum Leben. In Gedanken sehe ich die Bewohner durch die Gassen der Wohnviertel schlendern, sich in den römischen Bädern entspannen oder im Stadion jubeln.

Westliche_Ausgrabungen_Kos
Wenn man von der Casa Romana zu den Westlichen Ausgrabungen geht, erblickt man sofort mehrere Schutzdächer. Unter diesen befinden sich sehenswerte römische Bodenmosaike.
Ausgrabungen_Kos-Stadt
In den westlichen Ausgrabungen zeugen zahlreiche Ruinen eindrucksvoll von der tief verwurzelten Geschichte des Ortes.
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Die antike Laufbahn, bekannt als Xysto Dromos („Abschabe-Straße“), erhielt ihren Namen, da Sportler sich vor Wettkämpfen mit Öl einrieben und anschließend Öl, Sand und Schweiß mit einem speziellen Metallgegenstand von ihren Körpern schabten. Einige Säulen der ehemaligen Übungsstätte wurden wieder aufgerichtet.

Im Haus der Europa“, einer ehemaligen römischen Villa, bietet das gut erhaltene Bodenmosaik der Prinzessin Europa einen faszinierenden Einblick in die Lebensart und den Alltag der Menschen jener Zeit. Besonders das mit Sorgfalt restaurierte Nymphäon, welches einst als belebter Treffpunkt für öffentliche Bäder diente, beflügelt meine Fantasie. Auch wenn der Blick auf diesen historischen Ort nur durch ein kleines Fenster möglich ist, fühle ich mich, als würde ich für einen kurzen Moment durch die Zeit zurückreisen. 

Ursprünglich als Nymphenheiligtum über einer Quelle vermutet, bezeichnet der Begriff „Nymphaion“ in hellenistischer und römischer Zeit generell Bauwerke mit Säulen und Wasserbecken, sodass das rechteckige Gebäude aus dem 3. Jahrhundert vor Christus wohl ein Bade- und Toilettenhaus war.
Die Ausgrabungen im Westen zeigen aufregende Einblicke in die römische Architektur und wie die Menschen damals gelebt haben.
Ausgrabungen_Kos_Ruinen
Vor dem Nymphäon verläuft die römische Via Cardo mit sichtbaren Wagenspuren, entlang derer sich auch Überreste der Westthermen mit einem Stück der gewölbten Decke und Teilen eines Mosaiks an der Innenseite befinden.

Man kann fast das Echo des Beifalls spüren, der einst zwischen diesen Mauern widerhallte, und die lebendige Energie musikalischer Darbietungen, die hier ein Publikum aus vergangenen Zeiten begeisterte. Nicht weit entfernt von den westlichen Ausgrabungen liegt das Odeon, ein kleines Theater mit insgesamt 18 Rängen aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Ursprünglich überdacht, bot es Platz für bis zu 750 Zuschauer und diente als Bühne für Aufführungen, Wettbewerbe und Ratsversammlungen.

Odeon_Kos_Theater
Das früher überdachte Theater wurde zu Zeiten der Antike vorwiegend als Konzertsaal genutzt.
Odeon_Kos_Antikes_Theater
Das in der Antike prachtvoll mit Marmorstatuen und Mosaiken geschmückte Odeon auf Kos wurde nach einem Erdbeben 142 nach Christus unter Kaiser Antoninus Pius restauriert. Die einstigen Statuen sind heute verschwunden, doch eine als Hippokrates interpretierte Statue findet sich im Archäologischen Museum von Kos.

Zwischen Ruinen und Relikten: Ein Spaziergang durch die antike Agora von Kos

Inmitten des geschäftigen Treibens, wo Menschen sich dicht an dicht vorbeischieben, laute Verhandlungen mit den Marktverkäufern über den Preis von Getreide, Olivenöl, Wein oder Käse führen, entfaltet sich vor meinem inneren Auge die lebhafte Szenerie der antiken Agora. Dieser Platz war einst das pulsierende Herz des sozialen und öffentlichen Lebens der Hauptstadt, Rednerforum für Philosophen und Politiker, Sitz wichtiger Behörden sowie Standort von Tempeln und Heiligtümern. Während ich zu den zwei majestätischen, wieder aufgerichteten Säulen der Agora aufblicke, spüre ich die Größe und die Bedeutung dieses Ortes, die sich dennoch nur erahnen lassen.

Kos Agora Stätte
Die Ausgrabungsstätte entstand nach dem verheerenden Erdbeben vom 23. April 1933, das einen ganzen Stadtteil erheblich zerstörte. Infolgedessen wurden die Bewohner umgesiedelt, was zwischen 1934 und 1942 umfangreiche archäologische Ausgrabungen in diesem Gebiet ermöglichte.

Mein Weg führt mich vorbei an den Relikten vergangener Zeiten: Säulenstümpfe, die Ruinen einer Treppe sowie die Überreste eines gemauerten Podests. Mit jedem Schritt versuche ich, die Vergangenheit zum Leben zu erwecken, mir vorzustellen, wie das tägliche Leben hier einst ausgesehen haben mag. In meinen Gedanken entsteht ein lebendiges Bild des Tempels der Aphrodite, der beeindruckenden Säulenhalle (Stoa) aus dem 4. oder 3. Jahrhundert vor Christus und der späteren Basilika aus dem 5. oder 6. Jahrhundert. Ich stelle mir die Bewohner vor, wie sie in den Läden ihre Einkäufe tätigen, in einem Gewirr aus Stimmen, Farben und Gerüchen.

Agora Ausgrabungen Kos
Bei den Ausgrabungen zwischen 1934 und 1942 kamen in Kos-Stadt die Überreste des antiken Zentrums zutage, darunter ein Herakles-Tempel und ein Doppeltempel von Aphrodite und Pandimos aus dem 2. Jahrhundert vor Christus, Grundmauern der Marktarkaden aus dem 4. oder 3. Jahrhundert vor Christus, öffentliche Gebäude, antike Wohnhäuser mit prächtigen Mosaiken sowie frühchristliche Kapellen.
Agora Kos Antike
In der Römerzeit wurde die hellenistische Agora von Kos an römische Bedürfnisse angepasst und erweitert.

Die Häuser, von denen heute nur noch Fundamente und verstreute Marmorblöcke zeugen, werden in meiner Vorstellung zu lebendigen Behausungen, gefüllt mit den Geschichten derer, die hier einst lebten. Die einstige Größe und Pracht der Anlage, die damals 3000 Bewohner beherbergte und sich über beachtliche 350 Meter erstreckte, kann ich nun nur noch durch die stummen Zeugen der Vergangenheit – die Hinweistafeln – erahnen. Auf meinem Spaziergang durch diese ehrwürdige Stätte überkommt mich ein tiefes Gefühl der Verbundenheit mit der Geschichte dieses Ortes. Es ist ein bewegender Gedanke, dass ich auf den Spuren wandele, die vor Tausenden von Jahren von so vielen Menschen getreten wurden. 

Südlich der Agora kannst du zusätzlich die faszinierenden Überreste einer Kultstätte zu Ehren des Weingottes Dionysos besichtigen. Die Ruinen eines Altars sowie eines antiken Tempels lassen sich auf das 2. Bis 3. Jahrhundert vor Christus datieren.

Weder für die westlichen Ausgrabungen noch für das Odeon oder die Agora musst du einen Eintritt bezahlen. Du kannst einfach durch das Gelände spazieren und dich von der Atmosphäre vergangener Tage mitreißen lassen.

Archäologisches Museum: Zeitreise durch die Schätze der Antike

Im Archäologischen Museum von Kos-Stadt erwarten dich eindrucksvolle Zeugnisse vergangener Zeiten: Originale Fußbodenmosaike und Statuen, die einst die Stätten der Insel schmückten, sind hier ausgestellt. Darüber hinaus kannst du eine faszinierende Sammlung von Fundstücken bewundern, darunter eine Grabstele mit dem bewegenden Relief einer stillenden Mutter, kunstvoll gefertigte Bronzeschwerter, antike Amphoren sowie Münzen, die einst in den Händen der Inselbewohner lagen.

Casa Romana: Römische Wohnkultur wird lebendig

In der Casa Romana, einer mit großer Sorgfalt restaurierten römischen Villa im Herzen von Kos, öffnet sich ein Tor, das Einblick in das tägliche Leben einer römischen Familie gewährt. Während meines Rundgangs durch dieses prachtvolle, zweigeschossige Anwesen, das von kunstvollen Mosaiken, detailverliebten Wandgemälden, ausdrucksvollen Skulpturen und feinen Keramikgefäßen umgeben ist, erwacht das pulsierende Familienleben vergangener Zeiten vor meinem geistigen Auge zum Leben. Es fällt leicht, sich vorzustellen, wie in diesen Räumen gemeinsame Mahlzeiten genossen, Freuden geteilt und das Leben mit prunkvollen Festen gefeiert wurde.

Die beeindruckende Luxusvilla erstreckt sich auf einem Gelände von 2400 Quadratmetern und beherbergt 40 Räume, zwei von Säulen gesäumte Höfe und ein Atrium. Besonders der großzügige Innenhof, der von imposanten Marmorsäulen umgeben ist, hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ein bemerkenswertes Detail ist, dass die Villa auf den Grundmauern eines hellenistischen Bauwerks aus dem 3. Jahrhundert vor Christus errichtet wurde, was durch die vereinzelten Überreste römischer Thermen in der Umgebung der Casa Romana belegt wird.

Um die Casa Romana besichtigen zu müssen, musst du Eintritt bezahlen.

Kos_Casa_Romana
Anhand der Überreste dieser römischen Patriziervilla kann man sich gut vorstellen, wie wohlhabende Römer einst in Kos gelebt haben.
Kos-Stadt Casa Romana
Die öffentlich zugänglichen Bereiche zeichneten sich durch eine reiche Ausstattung mit Mosaiken, Marmorböden und Marmorstatuen aus, was den Vorlieben der wohlhabenden römischen Elite entsprach.

Der Eleftherias-Platz: Schmelztiegel der Kulturen

Beim Betreten der pulsierenden Markthalle von Kos-Stadt tauche ich ein in ein Meer aus Farben, Aromen und vielfältigen Stimmen, die den Eindruck erwecken, als kämen sie aus allen Winkeln der Erde. Ein prächtiger Regenbogen frischer Früchte breitet sich vor mir aus: von den saftigen Grüntönen der Weintrauben über das leuchtende Orange der Nektarinen bis hin zum sonnigen Gelb der Bananen. Eine junge Frau lässt sich begeistert über die Vorzüge von Kosmetika auf Olivenölbasis beraten, während ein älteres Paar energisch um den besten Preis für selbstgemachte Marmeladen verhandelt. Ein weiteres Paar ist ganz fasziniert von Baklava, einer landestypischen, verführerisch süßen Spezialität.

Markthalle_Kos
In der Markthalle von Kos-Stadt bietet sich die Gelegenheit, in einer Vielzahl landestypischer Produkte zu stöbern und vielleicht die eine oder andere Urlaubserinnerung zu kaufen.
Kos_Markthalle
In der Markthalle gibt es Olivenöl in Hülle und Fülle – bereit, die Geschmacksknospen zu begeistern.

Mein Weg führt mich weiter vorbei an Ständen mit natürlichen Schwämmen. Die Versuchung ist groß, und so streiche ich mit den Fingern über ihre einzigartige, raue Oberfläche. Mein Blick wird magisch angezogen von der klaren Flüssigkeit des Ouzos und dem tiefen Gold des Honigs, der in seinen Glasgefäßen richtig Appetit macht. Die Stände mit Gewürzen auf dem Markt sind ein echtes Erlebnis für die Sinne. Sie duften intensiv und ganz unterschiedlich, von erdigem Safran bis hin zu scharfem Paprika. Eingelegte Tomaten und Karotten, ansprechend in Gläsern arrangiert, reihen sich ein in das farbenfrohe Erscheinungsbild des Marktes. Und natürlich lasse ich es mir nicht nehmen, durch die zahllosen Souvenirs zu stöbern, die mich später an diese wunderbare Reise erinnern werden.

Markthalle von Kos
Früher war hier einmal der Gemüsemarkt von Kos untergebracht, heute verkaufen die kleinen Stände Gewürze, Honig, Olivenprodukte und Ähnliches.

Mit meinen Schätzen in der Hand und einem zufriedenen Lächeln auf den Lippen verlasse ich die lebendige Markthalle. Mein Weg führt mich zum Eleftherias Platz, dem Platz der Freiheit, der sich inmitten bemerkenswerter historischer Wahrzeichen befindet: dem Archäologischen Museum, der durch das Erdbeben von 2017 schwer beschädigten Defterdar-Moschee sowie dem ehemaligen italienischen Faschistenhaus, das während der italienischen Besatzungszeit errichtet wurde. 

Hinter der Defterdar-Moschee, an der Ostseite des Eleftherias Platzes, entdecke ich die Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer, einschließlich des runden Wehrturms und des sogenannten „Tores der Steuern“. Auswärtige Händler mussten früher, bevor sie passieren konnten, hier Zölle und Steuern auf die Waren entrichten, die sie innerhalb der Stadt verkaufen wollten. Der weitläufige Platz ist heute umsäumt von Restaurants und Cafés, deren Tische und Stühle unter großen Sonnenschirmen im Freien zum Verweilen einladen. Es ist ein malerischer Anblick, der sowohl Touristen als auch Einheimische anlockt.

Ein Baum erzählt Geschichte: Die Platane des Hippokrates

Mit gebanntem Blick und offenem Mund lauschen Hippokrates‘ Schüler seinen Worten, während sie an diesem sonnigen Tag unter dem schattigen Blätterdach einer ehrwürdigen Platane sitzen. Der weit verehrte „Vater der Medizin“ teilt sein tiefes Wissen über die Ursachen von Krankheiten, indem er die Bedeutung eines feinen Ungleichgewichts zwischen Blut, Schleim sowie gelber und schwarzer Galle herausstellt. Während sanftes Sonnenlicht durch die Blätter bricht, führt Hippokrates seine Zuhörer in eine Welt der Heilung ein. Diese basiert auf sorgfältiger Beobachtung und einem Verständnis für die Natur des menschlichen Körpers, weit entfernt von dem damals üblichen Glauben an Kräuterfrauen, Zauberer oder Priester, die Heilung durch Rituale oder Kräuter versprachen.

Platane des Hippokrates
Die Platane von Hippokrates, mit einem mittlerweile hohlen Stamm von 12 Metern Umfang, ist rund 500 Jahre alt. Bild: Shutterstock/Pavel Baidin

Obwohl Hippokrates nie wirklich unter diesem Baum saß oder dort unterrichtete, schätzt man das Alter der Platane auf Kos auf etwa 500 Jahre. Einige betrachten sie sogar als direkten Nachkommen des legendären Baumes, unter dem Hippokrates seine Weisheiten weitergab. Die imposanten, aber alten Äste des Baumes werden von Stücken antiken Marmors gestützt. Sie stehen in der Nähe einer kleinen Moschee aus dem Jahr 1786 und spenden angenehmen Schatten in der Mittelmeersonne. Gleichzeitig symbolisieren sie aber auch die Verbindung zu den alten Weisheiten der Antike. Selbst wenn die Wurzeln des Baumes nicht bis zu Hippokrates zurückreichen, gilt die Platane auf Kos immer noch als ein wichtiges Zeichen für die Anfänge der Medizin und ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in Kos-Stadt.

Pfauenwald in Plaka: Ein buntes Federkleid-Spektakel in der Inselmitte

Stolz breitet der Pfau sein atemberaubendes Federkleid aus und in einem Moment verwandelt sich jede Feder in ein beeindruckendes Meisterwerk. Abhängig vom Lichteinfall schimmern die Federn metallisch in Nuancen von Grün, Bronze-Lila oder Purpur – ein Naturschauspiel, das pure Faszination ausstrahlt. Die markanten „Augen“ auf den Federn, eigentlich als Abschreckung für Fressfeinde gedacht, ziehen jeden Betrachter magisch an. Mehr als hundert dieser Augen strahlen uns an, fesseln unseren Blick und scheinen uns in eine andere Welt zu entführen. Mit einem leichten Schütteln seines prächtigen Federkleids und neugierigen Blicken scheint der Pfau die Bewunderung für seine spektakuläre Schönheit geradezu herauszufordern.

Die charakteristischen Rufe der Pfauen durchdringen die Luft, lange bevor man sie zu Gesicht bekommt. Der Pfauenwald von Plaka ist nur einen Steinwurf vom Flughafen entfernt. Er bietet unter dem kühlenden Blätterdach der Bäume die Gelegenheit, die majestätischen und überraschend zutraulichen Vögel aus nächster Nähe zu beobachten. Sind sie wirklich so eitel, wie ihnen ihr Ruf vorauseilt? In Plaka kannst du dir selbst ein Bild davon machen.

Pfauenwald Plaka Kos
Pfauen im Schatten der Bäume: Ein friedlicher Moment im Pfauenwald von Plaka. Bild: Shutterstock/Anyarnia

Der Pfauenwald lädt nicht nur zur Beobachtung seiner schillernden Bewohner ein, sondern bietet auch einen idyllischen Picknickplatz für eine entspannte Rast. In der Nähe eines kleinen Teichs und eines Feuchtbiotops lassen sich zudem frei lebende Schildkröten beobachten. Auch zahlreiche Katzen halten sich im Wald auf und werden von einer Tierschutzorganisation betreut. Der freie Zugang zum Pfauenwald macht ihn zu einem Muss für jeden Tierliebhaber und zu einem idealen Ausflugsziel für Familien mit Kindern. Obwohl der Wald mit einer Fläche von weniger als einem Quadratkilometer recht klein ist, stellt er einen netten Zwischenstopp dar.

Tempelanlage Asklepieion: Heiligtum der Antike und Wiege der Medizin

Asklepios wird üblicherweise als ernster, bärtiger Mann dargestellt, der Lorbeeren trägt und sich auf einen Stab stützt, um den sich eine Schlange windet. Er ist der Gott der Heilkunst und noch heute ziert sein Stab Apotheken und Arztpraxen. In Griechenland entwickelten sich rund 300 Heilstätten, teilweise mit angeschlossenen Arztpraxen, zu Wahlfahrtsorten für Kranke, sogenannte Asklepieien.

Das Asklepieion von Kos ist die bedeutendste archäologische Stätte auf der Insel. Der Tempel diente als Heilzentrum, in dem die Menschen medizinische Behandlung und spirituelle Heilung suchten. Ein Asklepieion setzte sich typischerweise aus verschiedenen Gebäuden zusammen, darunter römische Badeanlagen und Schlafsäle (Abaton) für die Patienten. Zusätzlich gab es Tempelräume für Opfergaben und manchmal auch Theater oder Stadien für Veranstaltungen.

Die Anlage auf der Insel Kos wurde in mehreren Terrassen an den Hängen eines Hügels gebaut, was ihr eine eindrucksvolle und dramatische Präsenz verleiht. Man nimmt an, dass das Heiligtum im 4. Jahrhundert vor Christus errichtet wurde, obgleich Teile der Anlage aus späteren Epochen stammen. Auch wenn das Asklepieion auf Kos vermutlich erst nach dem Ableben von Hippokrates entstand, wird es bis heute als eine bedeutende Stätte und Lehrstätte in Verbindung mit dem Wirken des Hippokrates angesehen.

Asklepieion Kos Sehenswürdigkeit
Das Asklepieion von Kos ist die mit Abstand bedeutendste archäologische Stätte auf der Insel.
Asklepieion von Kos
In den bogenförmigen Nischen, direkt unter der zweiten Ebene, sollen damals die Figuren verschiedener Götter gestanden haben.

Beim Durchstreifen der Ruinen des Asklepieions fühle ich die Geschichten der Menschen, die an diesem Ort einst voller Hoffnung Heilung suchten. Die Morgenstille wird lediglich vom Plätschern des Wassers und dem leisen Gemurmel der Patienten an den heiligen Quellen unterbrochen. Hier, an den medizinischen Badeanlagen, versammelten sich die Bewohner nicht nur, um sich im kühlen Nass zu reinigen, sondern auch, um Geist und Seele auf die heilenden Zeremonien des Tages vorzubereiten. Dem Wasser wurde dabei eine besondere Heilkraft zugesprochen.

Meine Gedanken schweifen zu den Altären, die einst Früchte, Kuchen, und kleine Tieropfer trugen, dargebracht von Hoffenden, die Asklepios‘ Gunst und Heilung ersehnten. Diese Opfergaben zeigten, wie sehr die Menschen den Gott der Heilkunst verehrten, in der Hoffnung, dass er ihre Schmerzen lindert. Ich denke auch an die Schlafsäle, still und dunkel, wo Patienten in tiefen Heilschlaf fielen, geleitet von dem Wunsch, in ihren Träumen von Asklepios oder seinen Helfern Heilanweisungen zu empfangen. Diese heiligen Träume bildeten den Kern des Glaubens an eine direkte göttliche Intervention, die Hoffnung und Trost in Zeiten der Verzweiflung bot.

Meine Vorstellung wandert weiter zu den Ärzten und Priestern, die mit Hingabe Tränke, Salben und Umschläge aus natürlichen Heilmitteln zubereiteten, um die verschiedensten Gebrechen zu behandeln. Ich denke daran, wie in den ruhigen Ecken dieses Ortes auch chirurgische Eingriffe stattfanden, bei denen Knochenbrüche und Wunden mit größter Sorgfalt behandelt wurden.

Asklepieion von Kos Kurhaus
Das Asklepieion wurde Anfang des 20. Jahrhunderts nach Hinweisen des von Kos stammenden Historikers Iakovos Zaraftis von dem deutschen Archäologen Rudolf Herzog entdeckt und freigelegt.
Asklepieion Archäologische Stätte
Das Heiligtum wurde strategisch auf den Hängen eines Hügels errichtet, um von der heilenden Frische der Luft und dem inspirierenden Panoramablick über die Insel sowie das azurblaue Meer zu profitieren.

Das Asklepieion von Kos bestand aus mehreren Ebenen, die durch Marmortreppen miteinander verbunden waren. Zu den wichtigsten Elementen gehören:

  • Untere Terrasse: Hier befanden sich administrative Gebäude und möglicherweise eine Art Empfangsbereich für die Ankommenden. Daran angrenzend lagen Räume, in denen vermutlich die Patienten wohnten. Es wurden auch zwei unterirdische Räume gefunden, die für Patienten mit Lepra oder Geschlechtskrankheiten vorgesehen waren. Die Südseite dieser Terrasse war durch eine beeindruckende Stützmauer abgegrenzt, geschmückt mit bogenförmigen Nischen, die einst Statuen von Göttern beherbergten, wobei eine dieser Nischen einen Brunnen enthielt – ein Symbol für Reinheit und Heilung. 
  • Mittlere Terrasse: Auf der mittleren Terrasse befand sich das spirituelle Herz des Asklepieions. Es war gekennzeichnet durch ein heiliges Quellhaus, welches für rituelle Reinigungen essentiell war, sowie Altäre und mehrere Tempel, die den göttlichen Wesen gewidmet waren. Diese Ebene, erreichbar über eine imposante 38 Meter breite Treppe, bildete das religiöse Zentrum, in dem sich die spirituelle Suche nach Heilung und Reinigung manifestierte.
  • Obere Terrasse: Die oberste Terrasse war dem Haupttempel vorbehalten, ein heiliger Ort geweiht an Asklepios selbst. Von dieser erhabenen Stätte aus entfaltete sich ein atemberaubender Blick auf die Umgebung. Elegant von Säulenhallen umschlossen, bot die Terrasse ein herrliches Panorama. Hinter diesen prachtvollen Hallen lagen Räumlichkeiten, die Pilgern und Patienten als Zufluchtsstätte dienten – ein friedvolles Refugium zur Ruhe und Erholung.

Das Asklepieion von Kos wurde im Laufe der Jahrhunderte durch Erdbeben beschädigt und schließlich aufgegeben. Heute sind die Ruinen ein Zeugnis der antiken griechischen Architektur und Medizingeschichte. Der Eintritt ins Asklepieion kostet 8 Euro. Bitte beachte, dass sich die Öffnungszeiten öfter ändern können. Im Sommer ist es normalerweise jeden Tag außer Montag von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends geöffnet (Stand 2022). Es ist ideal, wenn du möglichst früh da bist, bevor es zu heiß wird und die Touristenbusse ankommen.

Asklepieion Kos
Die Heilstätte Asklepieion liegt 4 km im Südwesten von Kos-Stadt. Die Gebäude liegen hier an einem Hang und sind in mehreren Terrassen angelegt.
Asklepieion Hippokrates Heiligtum
Auf der mittleren Ebene wurden die medizinischen Behandlungen durchgeführt. Dort gab es viele Tempel im ionischen Stil, die alle Asklepios geweiht waren. Später kam noch ein Apollontempel dazu, der im korinthischen Stil gebaut wurde.

Zia: Wenn der Himmel im höchsten Bergdorf zu leuchten beginnt

Der Himmel verwandelt sich in ein dramatisches Gemälde aus Rot und Orange, während die weiß getünchte Kirche mit ihrer leuchtend blauen Kuppel einen markanten Kontrast zur umgebenden Landschaft bildet. Die Inseln Kalymnos und Pserimos erscheinen, als würden sie sanft auf dem glitzernden Meer schweben und die Spitzen der Tannenbäume sind in ein mystisches Rot getaucht. Auf der Terrasse eines beliebten Restaurants in Zia auf Kos beobachten wir, wie der Tag mit einem unvergesslichen Sonnenuntergang endet.

Zia_Kos_Sonnenuntergang
Das Bergdorf Zia ist bekannt für seine malerischen Sonnenuntergänge, die man von zahlreichen Aussichtspunkten aus bewundern kann.

Ringsum versammeln sich Menschen, fasziniert vom Himmelsspektakel, und machen eifrig Fotos. Das Abendessen auf den Tellern wird plötzlich nebensächlich, da alle Augen auf den Horizont gerichtet sind, wo die Sonne wie ein intensiver, roter Feuerball langsam ins Meer sinkt. Diese faszinierende Darbietung zieht alle Anwesenden in ihren Bann und für einen Moment scheint die Zeit stillzustehen. Die Atmosphäre ist elektrisierend, als würde die gesamte Terrasse den Atem anhalten, beeindruckt von der Aura und der Kraft dieses Augenblicks.

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Der Sonnenuntergang in Zia ist besonders populär, weil er von den hohen Aussichtspunkten des Dorfes aus einen atemberaubenden Panoramablick auf das Meer und die umliegende Landschaft bietet.

Jeden Abend verwandelt sich Zia auf Kos in einen Magneten für Touristen, angelockt von einem der malerischsten Sonnenuntergänge in ganz Griechenland. Mit Einbruch der Dämmerung füllen Touristenbusse das kleine Bergdorf, das in 350 Metern Höhe liegt und etwa 150 Einwohner beheimatet. Die Besucherströme überschwemmen die Gassen, die nun weniger den Charme eines traditionellen Dorfes ausstrahlen, sondern mehr einer Straße voller Souvenirs gleichen. Diese Entwicklung führt dazu, dass die Authentizität Zias unter dem täglichen Ansturm der Besucher zunehmend verblasst. Das Dorf passt sich mehr und mehr den Erfordernissen des Massentourismus an und verliert dabei schrittweise seinen ursprünglichen Charakter.

Trotz der spürbaren Veränderungen birgt Zia eine Vielfalt an Souvenirläden, Textilboutiquen, Keramikgeschäften und Kunsthandwerksateliers. Der Ort ist zudem für seine lokalen Köstlichkeiten bekannt, darunter Gewürze, Honig, Olivenöl und Wein. Die Hauptstraße, umsäumt von zahlreichen Tavernen, lockt mit einem reichhaltigen Angebot an kulinarischen Genüssen. Doch jenseits des touristischen Rummels verbergen sich echte Perlen – authentische Läden mit Produkten aus Kos und Restaurants, die lokale Spezialitäten anbieten. Oft entdeckt man diese besonderen Plätze, indem man einfach ein paar Schritte weiter geht oder in eine Seitengasse einbiegt.

Am berühmten Aussichtspunkt drängeln sich die Menschen dicht an dicht, um mit ihren Kameras das perfekte Foto des Sonnenuntergangs zu erhaschen. Die Atmosphäre ist weniger von ruhiger Bewunderung der Natur geprägt als von einem hektischen Streben nach dem besten Blickwinkel. Diejenigen, die nicht bereits Tage im Voraus einen Tisch in einem der Restaurants mit Dachterrasse reserviert haben, müssen sich mit einem Stehplatz begnügen. Man kommt nicht umhin, sich zu fragen, ob der Besuch dieses Ortes wirklich lohnenswert ist. Trotz der unerwarteten Hektik, die mich in dem kleinen Dorf überraschte, würde ich den Abend nicht missen wollen. Das ersehnte authentische griechische Lebensgefühl fand sich inmitten des Trubels allerdings nicht wieder. Um die wahre Atmosphäre des Bergdorfes zu erleben, rate ich dir, deutlich vor dem Sonnenuntergang dort zu sein, fernab des Andrangs der Touristenmassen. So lässt sich ein Eindruck vom Ort gewinnen, der seinem einzigartigen Charakter gerecht wird.

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Besuche Zia deutlich vor Sonnenuntergang, um in den malerischen Gassen zu schlendern und die atemberaubenden Aussichten in aller Ruhe zu genießen – eine authentische Atmosphäre, bevor die Touristenströme das Dorf in Beschlag nehmen.
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In drei bis vier Stunden hast du ausreichend Zeit, um das Dorf Zia zu erkunden und anschließend noch in einer der zahlreichen griechischen Tavernen einzukehren.

Ein empfehlenswerter Wandertipp für Zia ist der Aufstieg zum höchsten Berggipfel der Insel, dem Dikeos, der stolze 846 Meter in die Höhe ragt. Diese Tour bietet nicht nur atemberaubende Ausblicke über Kos und die umliegenden Inseln, sondern führt dich auch durch eine vielfältige Landschaft mit reicher Flora und Fauna. Die Wanderung dauert etwa 3 bis 4 Stunden hin und zurück, mit einer Streckenlänge von rund 8 Kilometern. Starte früh, um die kühleren Morgenstunden zu nutzen und genügend Zeit am Gipfel zu haben, bevor du dich auf den Rückweg machst. Hier findest du nähere Informationen zur Wanderung auf den Didekos.

Am Gipfel des Dikeos befindet sich eine kleine Kapelle, die dem Propheten Elias gewidmet ist. Bild: Shutterstock/Patryk Turek

Die vergessene Festung: Die Ruinen von Paleo Pyli 

Errichtet im 11. Jahrhundert auf einer majestätischen Felsenerhebung, diente die Festung von Paleo Pyli als ein sicherer Zufluchtsort, der den Bewohnern der Umgebung Schutz und Sicherheit gewährte. Im 15. Jahrhundert übernahmen die Einwohner von Pelete die Burg und gründeten ein Dorf am Fuße der Festung. Dank seiner abgelegenen Lage und der Tatsache, dass die Mauern vom Meer aus nicht zu sehen waren, blieb das Dorf sicher vor Piratenangriffen. Jedoch zwang eine verheerende Choleraepidemie im Jahr 1830 die Bewohner, das geschützte Domizil aufzugeben und sich in das tiefer gelegene Pyli, auch bekannt als Neu-Pyli, zurückzuziehen.

Trotz des Verfalls zeugen die byzantinischen Ruinen noch heute von der einstigen Präsenz und dem Glauben der Menschen in dieser Gegend. Drei Kirchen, darunter die Kirche der Asomati Taxiarches Gavriil ke Michail und die Marienkirche Panagia ton Kastrianon, sind aus dem 11. Jahrhundert erhalten geblieben und bieten Einblicke in die byzantinische Architektur und spirituelle Bedeutung dieser historischen Stätte. Die mittlere Kirche Agios Antonios, die eher wie ein gewöhnliches Wohnhaus aussieht, beherbergt im Inneren einige stark verwitterte Fresken. Diese sakralen Bauten dienen als stille Zeugen der Geschichte und Kultur von Paleo Pyli und laden Besucher ein, den Zauber dieses verlassenen Ortes zu erkunden. Das intakte unterirdische Tunnelsystem der befestigten Anlage gewährt interessante Einblicke in die Vergangenheit, wobei einige Einbrüche den Blick in die faszinierende Unterwelt freigeben.

Ein Tag auf Nisyros: Mit dem Schiff zur Vulkaninsel nahe Kos

Nur eine kurze, rund einstündige Fährfahrt von Kos entfernt, entfaltet sich die kleine, doch außergewöhnliche Insel Nisyros. Geboren aus vulkanischer Aktivität, zeichnet sich dieses idyllische Paradies durch seine unberührte Authentizität, stille Ruhe, ein einzigartiges Naturerbe und malerisch verstreute Dörfer aus. Ihre Abgeschiedenheit vom Massentourismus verleiht Nisyros einen besonderen Charme, der sie zu einem perfekten Ziel für Tagesausflügler macht, die nach einem echten Stück griechischer Kultur und Natur suchen.

Im Herzen von Nisyros ruht ein schlafender Riese – ein Vulkan, dessen letzte Eruption im Mai 1873 stattfand. Seine beeindruckende Präsenz ist jedoch bis heute überall auf der Insel zu spüren. Ein Besuch der Krater lässt dich in eine surreale Welt eintauchen: Schwefeldämpfe steigen empor, leuchtende Mineralablagerungen erzeugen eine faszinierende Kulisse und die Landschaft scheint wie einer anderen Welt entsprungen. Die ellipsenförmige Ebene des Vulkankessels wird von Felswänden überragt, die bis zu 400 Meter hoch sind. Ein Trampelpfad führt hinunter zum Stefanos-Krater, dem größten von fünf Sekundärkratern mit einem Durchmesser von 300 Metern. In der Talsohle bieten sich faszinierende Anblicke: Neongelbe und rot gefärbte Felswände umgeben einen kahlen Boden, der von kleinen Löchern übersät ist, während kochendes Wasser in gelben Schlammpfützen brodelt. Obwohl die Gefahr eines Ausbruchs nicht mehr besteht, wurden auf der Insel wiederholt Erdbeben verzeichnet, darunter das letzte große im Jahr 1933 sowie einige leichte Erschütterungen in den 1990er-Jahren.

Vulkankrater Nisyros Griechenland
Der Vulkan auf Nisyros ist ein eindrucksvolles Naturwunder, das mit seinen einzigartigen Kratern und Felsformationen begeistert. Bild: Shutterstock/Ilias Tsantos

Doch Nisyros ist weit mehr als nur sein Vulkan. Die Insel beherbergt eine Reihe entzückender Dörfer, die wie weiße Perlen in der Landschaft verstreut liegen. Mandraki, der Hauptort, ist ein verwinkeltes Netz aus engen Gassen, umgeben von traditionell weiß getünchten Häusern, kleinen Plätzen und byzantinischen Kirchen – ein Ort, an dem man tief in die lokale Kultur eintauchen kann. Hier laden zahlreiche Cafés dazu ein, einen griechischen Kaffee zu genießen, während die Boutiquen mit Kunsthandwerk und lokalen Produkten zum Stöbern locken. Kulturinteressierte werden im Archäologischen Museum in Mandraki fündig, das einen faszinierenden Einblick in die lange Geschichte von Nisyros bietet – von der Antike bis zur Gegenwart. Die ältesten Exponate datieren immerhin auf 6000 Jahre zurück. Am westlichen Ortsrand erheben sich auf einer Anhöhe die Überreste einer im 14. Jahrhundert erbauten Johanniterburg. Im Inneren der Festung liegt das Kloster Panagia Spiliani.

Ein besonderes Highlight ist darüber hinaus das kleine Dorf Nikia, welches majestätisch auf einem Kraterrand thront und atemberaubende Blicke auf den Vulkan und das Meer freigibt. Berühmt ist Nikia für seinen Mosaikplatz „Plateia Ilikiomenis“, ein kunstvoll mit bunten Steinen gepflasterter Platz, der das kulturelle Herz des Dorfes bildet.

Obgleich Nisyros nicht primär für seine Strände bekannt ist, verbergen sich entlang seiner Küsten malerische Buchten mit kristallklarem Wasser, die zum Schwimmen, Sonnenbaden oder einfach zum Genießen der Ruhe und natürlichen Schönheit einladen. Der einzig wirklich attraktive Strand der Insel ist Pahi Amos, der nur über einen viertelstündigen Spaziergang zu Fuß vom Parkplatz erreichbar ist.

Nisyros Griechenland Insel Kos
Nisyros, eine vulkanische Oase im Herzen der Ägäis, begeistert mit ihrer surrealen Landschaft, ihrer reichen Geschichte und ihrem malerischen Charme. Bild: Shutterstock/Nejdet Duzen

Strände und Badebuchten

Kos bietet eine beeindruckende Auswahl an malerischen Stränden im Ägäischen Meer. Die Küstenlinie zeichnet sich durch ihre beeindruckende Vielfalt aus, von weitläufigen Stränden mit weichem, goldgelben Sand bis hin zu verborgenen Buchten mit türkisfarbenem Wasser, das zum Eintauchen einlädt. Zu den herausragenden Stränden auf Kos gehören der Paradise Beach, bekannt für sein kristallklares, azurblaues Wasser, und der Marmari Beach, der von eindrucksvollen Dünenlandschaften umgeben ist.

Erfahre hier mehr über die schönsten Strände und Badebuchten auf Kos.

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Ein idyllisches Strandparadies auf Kos: Samtweicher Sand trifft auf das tiefblaue Wasser der Ägäis

Essen und Trinken

Καλή όρεξη! (Kalí órexi!) oder: Guten Appetit! Auf Kos entdeckst du eine Welt voller kulinarischer Schätze, angefangen beim berühmten Honig bis hin zu einzigartigen Wein- und Käsesorten, wie dem berühmten in Rotwein eingelegten Ziegenkäse „Tiri tis Posas“. Lass uns einige besondere Gerichte erkunden, die deine Geschmacksknospen auf eine Reise mitnehmen.

In den Morgenstunden auf Kos findet man ein typisch griechisches Frühstückstisch, der eine Vielfalt einfacher, aber köstlicher Gerichte bietet. Griechischer Joghurt mit Honig und Nüssen, begleitet von frischem Gebäck wie Börek oder Bougatsa, ist eine beliebte Wahl. Dazu wird oft griechischer Kaffee serviert, der kräftig und aromatisch ist. Manchmal stehen auch herzhafte Optionen wie Gemüseomelette oder eine Auswahl an Oliven und Käse zur Verfügung. 

Vorspeisen Griechenland Kos
Die griechische Küche verwöhnt mit einer Vielzahl an köstlichen Vorspeisen.

Zu den Gaumenfreuden, die Kos zu bieten hat, gehören unter anderem:

  • Pitaridia: Eine handgemachte Pasta und eine besondere Spezialität der Insel. Diese traditionellen Nudeln werden liebevoll von Hand gezogen und in einer kräftigen Fleischbrühe, meist aus Rindfleisch, gekocht.
  • Pligouri ist ein nahrhaftes Gericht aus Bulgur, das oft als Beilage gereicht wird und sich durch seinen nussigen Geschmack auszeichnet.
  • Tiropitákia und Spanakopitákia sind kleine, gefüllte Teigtaschen mit Käse bzw. Spinat und Käse, die perfekt als Snacks oder Vorspeisen geeignet sind.
  • Kolokithokéftedes sind köstliche Zucchinibällchen, außen knusprig und innen weich, ein Favorit unter Vegetariern.
  • Giouvetsi ist ein schmackhaftes Ofengericht mit Kritharáki-Nudeln und Fleisch, oft Lamm, das langsam gegart wird, um alle Aromen zu entfalten.
  • Stifádo ist ein traditioneller Eintopf mit Rindfleisch oder Kaninchen und kleinen Zwiebeln, langsam gekocht in einer reichhaltigen Sauce mit Tomaten und einer Vielzahl von Gewürzen.
  • Bakaliáros Tiganítos, panierter Stockfisch, der frittiert und oft mit Skordalía, einer intensiven knoblauchreichen Kartoffelpaste, serviert wird – ein echter Leckerbissen.
  • Kleftiko ist ein schmackhaftes Lammgericht, das „auf Diebesart“ zubereitet wird, indem das Fleisch in einem Papiermantel langsam gebacken wird, was es unglaublich zart und aromatisch macht.
  • Fáva, ein Püree aus gelben Erbsen, ist ein einfaches, aber äußerst leckeres Gericht, oft garniert mit Zwiebeln und einem Schuss Olivenöl.
  • Soúpa Gemistá mit Tintenfisch: Gefüllte Tintenfische, eine kreative und köstliche Variation der klassischen gefüllten Gemüsespeise.
  • Sousoukákia sind würzige, längliche Fleischbällchen in einer reichen Tomatensauce, bekannt für ihre pikante Note.
Fisch Griechenland Kos
Auf Kos bekommt man fangfrischen Fisch, der in den gemütlichen Tavernen der Insel köstlich zubereitet wird.
Souvlaki Griechenland Essen
Souvlaki ist ein beliebtes griechisches Gericht, bestehend aus kleinen, auf Spießen gegrillten Fleischstücken, oft serviert mit Pita-Brot oder Pommes, Gemüse und Tzatziki. Bild: Unsplash/Joshua Kettle
Griechischer Salat
Ein griechischer Salat ist perfekt für warme Sommertage, mit frischem Gemüse, Oliven und Feta, einfach lecker und erfrischend. Bild: Unsplash/Sebastian Pandelache

Nach einem köstlichen Hauptgang auf Kos solltest du unbedingt die süßen Versuchungen der Insel kosten. Probiere das traditionelle Baklavá, ein mit Nüssen und Sirup gefülltes Gebäck, den cremigen Galaktoboureko, eine Art Milchpudding in Blätterteig, und das erfrischende Loukoumádes, frittierte Teigbällchen, die mit Honig und Zimt beträufelt werden.

In der nachfolgenden Karte findest du meine Restaurant-Tipps für Kos.

Hoteltipp für Kos

Livas Relaxing Villas in Kardamena

Auf der Suche nach einer Unterkunft, gerade mal eine Woche vor meinem Abflug nach Kos, stieß ich, fast schon verzweifelt, auf die neu eröffneten Livas Relaxing Villas. Dieser Glücksfund übertraf letztlich all meine Erwartungen. Das von uns ausgewählte Ferienhaus bot zwei gemütliche Schlafzimmer, einen großzügigen Wohnbereich mit einer voll ausgestatteten Küche und ein Badezimmer. Ergänzt wurde dies durch einen einladenden Garten mit Grillplatz und Sitzgelegenheiten, ideal für gemeinsame Abende unter freiem Himmel. Die Anlage punktete zudem mit kostenlosen Parkplätzen direkt vor der Tür und war vollständig umzäunt, was uns Privatsphäre und Sicherheit garantierte. Insgesamt gibt es drei unterschiedliche große Ferienhäuser mit zwei bis drei Schlafzimmern, welche zwischen 4 bis 7 Personen ausreichend Platz bieten.

Die idyllische Lage, umgeben von Weinbergen und Olivenhainen, machte die Villa zu einem ruhigen Rückzugsort. Eine kurze Autofahrt von nur sieben Minuten brachte uns nach Kardamena, einem einladenden Küstenort an der Südküste der Insel, ungefähr in der Mitte zwischen Kefalos im Westen und der Stadt Kos, der Hauptstadt der Insel, im Osten. Kardamena ist bekannt für seine schönen Strände, eine lebendige Atmosphäre und das vielfältige Angebot an Restaurants, Bars und Unterhaltungsmöglichkeiten, was es zu einem beliebten Ziel für Urlauber macht. Die perfekte Mischung aus der Ruhe unseres Ferienhauses und dem belebten Ambiente von Kardamena machte unseren Aufenthalt unvergesslich. Einziger Hinweis: Ein Auto ist empfehlenswert, da die Villa etwas abseits liegt. Ebendies war für uns jedoch einer der Gründe, warum wir uns für diese Unterkunft entschieden haben.

Eines der Schlafzimmer in unserer Villa nahe Kardamena.
Eines der Schlafzimmer in unserer gemütlichen Villa nahe Kardamena.
Ein großes Wohnzimmer lädt zum Entspannen ein.
Ein großes Wohnzimmer lädt zum Verweilen ein.
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