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Santorini Reisevorbereitung: Infos zum Aufenthalt

Blau-weiße Häuschen, die sich an die steilen Kraterwände schmiegen, Menschen mit riesigen Sonnenhüten und ein atemberaubender Blick auf den tiefblauen Ozean. Santorini hält für seine Besucher eine faszinierende Landschaft und eine spannende Geschichte geprägt von immensen Naturgewalten bereit.

In diesem Beitrag erfährst du alles Wissenswerte rund um deinen Aufenthalt auf der Kykladeninsel. Egal ob allgemeine Reiseinfos, Hotels oder Fortbewegung auf Santorini – ich habe sämtliche Informationen übersichtlich für dich zusammengefasst. Damit einem Trip auf die außergewöhnlichste Insel Griechenlands nichts mehr im Wege steht.

Santorini

Reisevorbereitung
Reisezeit

Die beste Reisezeit für Santorini hängt von den gewünschten Aktivitäten ab. Wer einen Badeurlaub plant, sollte in den Sommermonaten von Juni bis September verreisen, wobei es im Juli und August sehr heiß ist (zwischen 28 und 30 °C Celsius). Im Frühling und Herbst sind die Temperaturen hingegen noch angenehm mild.

Visum

Mit einem österreichischen Reisepass wird kein Visum benötigt.

Sicherheit

Santorini kann bedenkenlos bereist werden. Nur in griechischen Großstädten wie Athen, Thessaloniki und Piräus kann es vermehrt zu Kleinkriminalität (z.B. Taschendiebstähle) kommen.

Impfungen

Als Reiseimpfungen werden Impfungen gegen Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt oder besonderer Exposition auch gegen Hepatitis B und FSME empfohlen. Insbesondere bei Langzeitaufenthalten ist eine Meningokokken-Impfung sinnvoll.

Bargeld

Das offizielle Zahlungsmittel Griechenlands ist der Euro, der weltweit zu den stärksten Währungen zählt. Das Preisniveau speziell auf Santorini ist hoch (ca. 14 bis 20 Euro für ein Hauptgericht), wobei die Stadt Oia am teuersten ist. Man kann auf Santorini problemlos Geld wechseln, beheben oder mit Bankomat- bzw. Kreditkarte bezahlen.

TAG 1-3: KAMÁRI 

Der Ort Kamári liegt direkt an der Ostküste der Insel und ist nur ca. 15 Minuten vom Flughafen entfernt. Kamári hat sich zum wichtigsten Badeort der Insel entwickelt und beherbergt die einzige Strandpromenade Santorinis mit zahlreichen Tavernen, Hotels und Geschäften. Da die Westküste durch steile Felsen geprägt ist und dadurch keinen direkten Zugang zum Meer hat, verbringen wir hier ein paar entspannte Tage am Strand.

AnreiseWir fliegen von Wien direkt auf die Insel Santorini, auf der es nur einen Flughafen nahe dem Badeort Kamári gibt. Der Flug dauert 2 Stunden und kostet zwischen 300 Euro und 400 Euro pro Person (Hin- und Rückflug ohne Zwischenstopp). Günstigere Angebote erhält man, wenn man einen Pauschalurlaub bucht. Mit dem Taxi fahren wir direkt zu unserer gebuchten Unterkunft (20 Euro pro Taxi bei 3 Personen).

UnterkunftDiskouri Art Villas (ca. 120 Euro pro Nacht im Deluxe Doppelzimmer mit Balkon in der Hauptsaison)
Meine Meinung: Unsere Unterkunft war ein Dreibettzimmer, in dem wir sogar eine kleine Küchenzeile hatten. Das Zimmer war zu unserer Überraschung sehr geräumig und wir hatten zu dritt ausreichend Platz. Darüber hinaus gab es einen kleinen Balkon – sehr praktisch, um Badesachen zu trocknen. Das Apartment war sehr sauber und das Personal überaus freundlich. Sogar die Handtücher wurden täglich (obwohl wir dies nicht gewünscht hatten) gewechselt. Das Frühstück war recht einfach, aber in Ordnung. Das Hotel verfügt zudem über einen netten Außenpool, welchen wir allerdings nicht genutzt haben, da der Strand nur 5 Gehminuten entfernt liegt. Gleich gegenüber vom Hotel befindet sich ein gut ausgestatteter Minimarkt, wo wir regelmäßig (vor allem Trinkwasser) eingekauft haben.

Transport vor Ort: Der Flughafentransfer zu unserem Apartment in Kamári war mit 20 Euro (ca. 6 km, 15 min.) ziemlich kostspielig. Für die Fahrten von Kamári nach Oía (ca. 19,5 km, 30 min.) sowie von Oía zum Flughafen (ca. 15,5 km, 18 min.) haben wir insgesamt 30 Euro bezahlt (3 Personen). Deutlich günstiger ist die Fahrt mit dem öffentlichen Bus (ca. 1 bis 2 Euro). Zudem haben wir uns für einen Tag einen Mietwagen geliehen. Für unseren Fiat 500 wurden uns inkl. Vollkasko-Versicherung 58 Euro pro Tag berechnet, wobei wir das Fahrzeug beim lokalen Anbieter Motor Inn gemietet haben. Die Preise variieren je nach Größe des Mietwagens (ca. 55 bis 102 Euro pro Tag mit Vollkasko-Versicherung). Selbstverständlich kann man das Auto bereits vor Antritt der Reise reservieren und je nach Anbieter einen guten Preis bekommen. Da die Straßen in Santorini vor allem in den Städten extrem eng sind, fahren sowohl die Griechen als auch die Touristen vorwiegend Kleinwägen, was ich auch jedenfalls empfehlen würde. Weitere Transportoptionen sind die sehr beliebten Quads (ca. 48 bis 55 Euro pro Tag mit Vollkasko-Versicherung) oder ein Motorroller (ca. 28 bis 40 Euro pro Tag mit Vollkasko-Versicherung).

TAG 4-6: OÍA

Oía ist der berühmteste Ort auf Santorini und bekannt für seine Postkarten-Motive. Das malerische Städtchen liegt im Norden der Insel entlang der 140 Meter hohen, steil abfallenden Felswände und bietet einen unbeschreiblichen Blick auf die Caldera. Vor allem zum Sonnenuntergang strömen Menschenmassen nach Oía und es wird rappelvoll.

Panorama Santorini Oia
Das berühmteste Fleckchen der Insel ist zweifelhaft die malerische Stadt Oía.

Anreise: Um von unserem Apartment in Kamári nach Oía zu gelangen, nehmen wir aufgrund des schweren Gepäcks ein Taxi und bezahlen hierfür in Summe 30 Euro. Das Taxi haben wir ganz unkompliziert über das Hotel reserviert. 

UnterkunftOlympic Villas (ca. 240 Euro pro Nacht im traditionellen Höhlenhaus mit Blick auf die Caldera für 2 Personen)
Meine Meinung: Die Höhlenwohnung wurde bereits als frühe Bauform auf Santorini nachgewiesen. Zahlreiche Unterkünfte bieten demzufolge Zimmer bzw. Apartments im Höhlenstil an. Auch wir haben unseren Aufenthalt in Oia in einem solchen Höhlen-Apartment verbracht. Die Temperatur im Inneren ist angenehm kühl, wenn auch die Belüftung weniger gut ist als bei normalen Zimmern. Es war jedenfalls ein Erlebnis der besonderen Art, das ich absolut empfehlen kann. Das Zimmer war sauber und der Blick auf die Caldera atemberaubend. Ein Frühstück war nicht im Preis inkludiert und haben wir auch nicht in Anspruch genommen. Im Gegensatz dazu haben wir den Pool ausreichend getestet, welcher ebenfalls einen Traumblick auf den Kraterrand bietet. Das Hotel liegt ca. 15 Minuten Fußweg vom geschäftigen Zentrum Oías entfernt.

Da ich Santorini bereits zum zweiten Mal besucht habe, waren 6 Tage absolut ausreichend. Wenn du gerade deinen ersten Aufenthalt auf der Vulkaninsel planst, empfehle ich, mindestens eine Woche (8 Tage) zu bleiben. Möchtest du mehr über die Sehenswürdigkeiten und die schönsten Strände Santorinis erfahren, lege ich dir meinen zweiten Blog-Beitrag zur Trauminsel Santorini ans Herz.

Mehr lesen? Hier gehts zum Blogbeitrag.

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