Auf die Ski sog i zu der Marie! – Skifahren im Skiparadies Dachstein West

Eine kalte Brise Winterluft, das Geräusch vom Einrasten der Bindung und frischer, unberührter Pulverschnee – Schifahren ist ein Lebensgefühl, auch für mich. Endlich wieder die Ski anschnallen und die Pisten hinunterbrettern – auf diesen Moment freue ich mich im Winter besonders. Zahlreiche riesige Skigebiete wettern in Österreich mittlerweile um die zahlungswilligen Ski- und Snowboardfahrer. Ich möchte euch heute ein weniger bekanntes und relativ leistbares Skigebiet (Tageskarte in der Hauptsaison EUR 42,40) vorstellen, in dem ich vor kurzem einen wunderschönen Skitag mit meinem Freund verbracht habe: Dachstein West

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Facts zum Skigebiet

Die Skiregion Dachstein West liegt an der Grenze von Oberösterreich/Salzburg zwischen den Skiorten Gosau-Russbach-Annaberg. Jeder dieser Orte bietet einen Einstieg in das Pistenvergnügen am Dachstein. Im letzten Jahr bin ich leider gar nicht zum Skifahren gekommen. Umso größer war heuer die Vorfreude, aber auch die Sorge, zu viel verlernt zu haben. Am Dachstein West locken insgesamt 119 km Piste und 58 Liftanlagen zum Skiabenteuer ein. Für Freestyler gibt es außerdem diverse Funparks und den Snowpark Dachstein West. Einen genauen Plan vom Skigebiet Dachstein West habe ich euch gleich rausgesucht. 

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Nachdem ich mir meine Ski beim Checkpoint Russbach direkt bei der Talstation Hornbahn ausgeliehen hatte, ging es mit der Gondel gleich ganz rauf auf den Gipfel. An diesem Tag herrschte einfach traumhaftes Wetter und die Sonne strahlte nur so vom Himmel – fast schon unverschämt gutes Skiwetter! Skifahren habe ich übrigens mit 9 Jahren gelernt. In den letzten Jahren war ich dann immer nur vereinzelt Skifahren, außer vor 2 Jahren, als ich eine ganze Woche in der Flachau verbracht habe und wieder richtig auf den Geschmack gekommen bin. Für alle, die Skifahren noch lernen möchten, gibt es in Russbach auch eine Schischule.

Pistengaudi am Dachstein

Am Gipfel angekommen führte der Weg schließlich nur mehr nach unten. Doch es klappte besser, als gedacht! Nach anfänglich noch etwas unsicheren Schwüngen machten sich meine Skikenntnisse doch noch bemerkbar und es ging plötzlich wieder ganz von selbst. Als die Waden nach einigen Stunden ein wenig zu Brennen anfingen, war es Zeit für einen Einkehrschwung auf der Skihütte. Auf der Edtalmhütte habe ich sämtliche deftige Köstlichkeiten der Speisekarte durchprobiert – von der Kaspressknödlsuppe über Käsespätzle bis zum Germknödel (schließlich hat man ja fleißig Sport gemacht und muss die leeren Energiespeicher wieder mit Kalorien befüllen). Wenn ich richtig Hunger habe, kenne ich kein Maß und Ziel. Weniger ist mehr? Nicht beim Essen! 

Was mir am Dachstein West besonders gut gefallen hat, war die Ruhe an jenem Tag. Obwohl ich in der Hauptsaison und am Wochenende dort war, war es nirgendwo überfüllt. Das kann natürlich Zufall gewesen sein, war aber jedenfalls ein Pluspunkt. Außerdem ist die Aussicht auf die umliegenden Berge traumhaft schön.

Was mir nicht so gut gefallen hat, war, dass mir die Pisten manchmal etwas zu kurz vorkamen. Aber das war auch wirklich er einzige Kritikpunkt. Ansonsten war es einfach ein perfekter Ski-Tagesausflug, den ich jederzeit wiederholen würde.

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Germknödl mit ganz viel Vanillesauce ist bei mir Pflicht

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