MALAYSIA, SINGAPUR & MYANMAR – REISEROUTE UND TIPPS

Oh Gott in wenigen Tagen ist es soweit und ich starte meine 5-wöchige Reise nach Malaysia, Singapur und Myanmar. Irgendwie ist es so unwirklich, bis man schließlich vor dem Rucksack steht und sich denkt: „Das gehts ich einfach nicht aus!“ Die Idee zu dieser Reise hatte ich letzten Herbst, ich wollte mir selbst einen Traum erfüllen, nun geht es an die Reiseplanung!

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Offizieller Anlass ist der Abschluss meines Betriebswirtschaft-Studiums. Aber eigentlich braucht man keinen konkreten Grund, eine lange Reise zu wagen. Ich hatte einfach dieses Gefühl, dass es wieder Zeit wäre für ein Abenteuer, und so beschloss ich, zum ersten Mal in meinem Leben fünf Wochen am Stück zu verreisen. Wenn man sich vornimmt, so lange wegzufahren, ist die erste Herausforderung die Wahl des geeigneten Reiseziels. 

Auf der Welt gibt es 194 Länder. Ich war gerade mal in 16. Da bleiben nur mehr 178, die zur Wahl stehen. Und Entscheidungsfreudigkeit gehört nun leider nicht zu meinen Stärken. Nach langem Hin- und Herüberlegen ist es doch eine alte Liebe geworden. Denn bei Reisen ist es wie mit dem Gulasch: hier darf man ruhig mal aufwärmen! Also hab ich mich dazu entschlossen, wieder ein Ticket nach Asien zu buchen. Warum? Ich kann es nicht genau beantworten, aber irgendwie habe ich mich in die Mentalität und die Fremdheit der asiatischen Kultur verliebt.

Reiseplanung – worauf es ankommt

Ich plane die meisten meiner großen Reisen mindestens ein halbes Jahr im Voraus. Vielleicht fragen sich jetzt einige: Warum so viel Aufwand? Wenn man nicht gerade monatelang ohne Zeitdruck reist und sich entspannt alles vor Ort überlegen kann, hilft es meiner Meinung nach sehr, sich einen Plan zurecht zu legen. Gleichzeitig spart man viel Zeit und kann, wie ich persönlich finde, den Urlaub besser genießen. Worauf kommt es also an, wenn man bereit ist, seinen Rucksack zu packen und eine Reise zu erleben, die nicht 0815 ist?

Hol dir Inspiration!

Sowohl bei der Wahl des Reiseziels als auch für die Planung der Route hole ich mir Ideen in Reiseblogs, Foren und auf den Websites unterschiedlicher Anbieter von Individualreisen. Hier bekommt man einfach die besten Anregungen und Ideen, wie die optimale Tour verlaufen könnte und was es alles zu sehen gibt. Nehmt euch ausreichend Zeit, euer Reiseziel näher kennen zu lernen.

Up in the air – die Flugbuchung

Ein großer Kostenpunkt ist der Langstreckenflug, vor allembei Fernreisen. Idealerweise bucht man einen Gabelflug, was bedeutet, dass man nicht von dem Flughafen zurückfliegt, auf dem man angekommen ist – Anreise- und Abreiseort können unterschiedlich sein (z.B. Wien⇒Dubai⇒Kuala Lumpur sowie Bangkok⇒Dubai⇒Wien) Es ist deutlich günstiger, einen Gabelflug zu buchen, als zwei separate One-Way-Tickets. Außerdem lohnt es sich, die Preise für unterschiedliche Ankunfts- und Abflughäfen zu vergleichen. Über Singapur zu fliegen wäre z.B. in meinem Fall viel teurer gewesen als die Strecke über Kuala Lumpur zu wählen. Die Inlandsflüge bucht man am besten bei günstigen Fluglinien wie Air Asia. Ich fliege bei Inlandsflügen immer mit solchen Airlines und habe es noch nie bereut. Wer auf seiner Route mehrere Zwischenstops einlegen möchte, bucht am besten einen Multi-Stop-Flug.

Unterkunft

Hotels und Hostels reserviere ich meist über Booking.com oder buche direkt beim Anbieter, wenn es nicht anders geht. Ich finde es ganz praktisch, wenn ich bereits im Vorhinein meine Unterkünfte auswähle und buche. Hierfür lese ich immer die Bewertungen im Internet. Der Vorteil ist ganz klar: man erspart sich die Suche vor Ort und hat üblicherweise dann auch ein Zimmer, welches den eigenen Vorstellungen entspricht. Wer lieber spontan ist, bucht eben vor Ort.

Öffentliche Verkehrsmittel

Informiert euch schon vorab über die Verkehrsverbindungen zwischen den jeweiligen Stops eurer Reise: Fahren Busse zu meinem nächsten Ziel? Wie viel kostet die Fahrt? Muss ich reservieren? Besonders in Asien ist dies sehr hilfreich.

Planung

Ich erstelle mir immer einen genauen Reiseplan, in dem ich aufliste, wo ich mich am jeweiligen Tag aufhalte, welches Hotel ich dort gebucht habe und welchen Flug ich hierfür benötige. Hierdurch behält man die Übersicht. Außerdem sollte eine detaillierte Kostenaufstellung gemacht werden, sodass man den gesetzten Budgetrahmen nicht überspannt.

Budget

Über Geld spricht man bekanntlich nicht – beim Reisen allerdings schon. Am schwierigsten ist es, ein Reisebudget zu kalkulieren, das ausreichend und realistisch ist. Für meinen Trip habe ich aktuell etwa 4.100 Euro (1200 davon für die organisierte Rundreise) geplant, wobei darin schon wirklich alles, auch das Budget vor Ort, inkludiert ist. Pro Urlaubstag rechne ich mit etwa 30 Euro für Essen, Tickets, Shopping, etc. Meistens gibt man dann doch etwas mehr aus, also ich kalkuliere in meinem Fall mit bis zu 4.500 Euro für die gesamte Reise. Natürlich kommt es beim Budget auf die eigenen Ansprüche sowie die gewünschte Hotelkategorie an. Ich habe diesmal sehr auf den Preis geachtet und vorwiegend Hostels gebucht. Für den Badeaufenthalt habe ich mir aber etwas Luxus gegönnt.

Meine Reiseroute im Überblick

Reisezeitraum: März bis April
Reisedauer: 5 Wochen

Singapur

SINGAPUR: Die Reise startet im Stadtstaat Singapur, wo ich drei Nächte verbringen werde, um die Metropole zu erkunden. Singapur ist eine der reichsten Städte der Welt und ein Schmelztiegel der Kulturen. Im Unterschied zu anderen asiatischen Ländern sind die Lebenserhaltungskosten sehr hoch, alles ist hochmodern und äußerst sauber.

Unterkunft: Five Stones Hostel
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Malaysia

KUALA LUMPUR: Von Singapur geht es per Flugzeug weiter in die Hauptstadt Malaysias, Kula Lumpur (dazu weiter unten mehr). Wir nutzen die Stadt vorerst nur als Zwischenstopp, um am nächsten Tag mit dem Bus weiter in die Cameron Highlands zu fahren.

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CAMERON HIGHLANDS: Vom Busterminal Bersepadu Selatan in Kuala Lumpur fahren wir ca. 4 Stunden nach Tanah Rata in den Cameron Highlands. Wir bleiben dort 2 Nächte, haben aber nur einen ganzen Tag Zeit für Erkundungstouren in der Umgebung (im Nachhinein würde ich mindestens zwei ganze Tage empfehlen). Neben Dschungelwanderungen ist der Ort berühmt für seine Teeplantagen.

Unterkunft: Gerard’s Place
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INSEL PENANG: Wieder geht es mit dem Bus von Tanah Ratah und im Anschluss mit der Fähre auf die Insel Penang, genauer gesagt in die Stadt Georgetown, welche für ihre Street Art-Kunst bekannt ist. Außerdem sind die historischen Kolonialbauten und das leckere Street Food ein Grund, diesen Ort unbedingt zu besuchen. Wir bleiben hier 3 Nächte.

Unterkunft: The Frame Guesthouse
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PALAU REDANG: Nach jeder Menge Städtebesichtigungen fliegen wir mit Malaysian Airlines von West- nach Ostmalaysia und landen am Flughafen in Terengganu. Ein Taxi vom Flughafen bringt uns zum Hafen, wo wir mit dem Boot nach Redang Island fahren. Hier verbringen wir eine erholsame Woche am weißen Sandstrand und lassen die Seele baumeln.

Unterkunft: The Taaras Beach & Spa Resort
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KUALA LUMPUR: Letzter Stopp in Malaysia ist Kuala Lumpur. Von Redang fliegen wir zurück in die Hauptstadt des Landes, die von den berühmten Petronas Towers überragt wird. In der pulsierenden Metropole sind vielerlei Kulturen und Religionen vertreten. Dennoch gibt es nicht so viel zu sehen, 3 Nächte reichen vollkommen aus.

Unterkunft: Pacific Express Hotel 
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Thailand

CHIANG MAI/RAI: Von Kuala Lumpur fliege ich mit Air Asia alleine weiter nach Chiang Mai in Thailand. Auch hier habe ich 3 Nächte gebucht, da ich mir nicht nur Chiang Mai (wo ich bereits einmal war), sondern auch den White Temple in Chiang Rai ansehen möchte. Schließlich treffe ich auf meine Reisegruppe, mit der ich die Grenze nach Myanmar überqueren und die kommenden zwei Wochen verbringen werde.

Unterkunft: Chiang Mai Gate Hotel

Myanmar (Burma)

Myanmar habe ich im Rahmen einer organisierten, 14-tägigen Rundreise des Anbieters G Adventures besucht (hier der Link zur Rundreise). In zwei Wochen habe ich die folgenden Orte besucht:

KENGTUNG: Die erste Station der Reise ist Kengtung, ein kleiner Ort, der als Ausgangspunkt für Wanderungen in die umliegenden Shan-Berge dient. Dort leben viele ethische Minderheiten wie die Skha, Palaung, das Volk der Lahu oder der Ann. Insgesamt bleiben wir hier zwei Nächte.

Unterkunft: Princess Hotel
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INLE LAKE: Der Inle-Lake ist ein großer Süßwassersee inmitten von Myanmar, der wegen seiner Einbeinruderer sowie schwimmenden Dörfer und Gärten bekannt ist. Aufgrund dessen unternehmen wir eine Boots-Tour über den See und besuchen dabei auch einige Handwerksbetriebe. Absolut empfehlenswert ist ein Ausflug in den Ort Inthein zu den verfallenen Tempelruinen von Nyaung Oak und dem Tempelkomplex She Inn Rhein Paya.

Unterkunft: Paradise Hotel 
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Hier gehts zum Beitrag (Inle Lake)
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BAGAN: Die historische Königsstadt Bagan mit über zweitausend erhaltenen Tempeln ist ein absolutes Highlight jeder Myanmar-Reise. Mit dem Elektroroller kann man das riesige Areal am besten erkunden und sollte hierfür mindestens 2-3 Tage für Erkundungstouren einplanen.

Unterkunft: Razagyo Hotel 
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MANDALAY: In der ehemaligen königlichen Hauptstadt Mandalay und zweitgrößten Stadt Myanmars besichtigen wir den Königspalast, die Kuthodaw-Pagode und besteigen auch den Mandalay Hill. In der Nacht brechen wir mit dem Bus auf in Richtung Yangon.

Unterkunft: Amayar Nadi Hotel
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YANGON: Der Tag startet mit einem Orientierungsspaziergang durch die ehemalige Hauptstadt des Landes. Highlight des Tages ist ein Tempelbesuch der atemberaubenden Shwedagon-Pagode, das Symbol von Yangon und das größte buddhistische Heiligtum des Landes. Von Yangon fliege ich zurück nach Bangkok und nach einer Übernachtung weiter nach Wien.

Unterkunft: Hotel Grand United
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