Bangkok ist mehr als Ping-Pong

Im Jänner 2014 habe ich 3 Tage in Bangkok verbracht. Das reicht auch völlig, denn selbst wenn Bangkok eine pulsierende Metropole ist, die kulturellen Highlights schafft man sogar an einem Tag. Abseits von Ping-Pong-Shows, Ladyboys, Rooftop-Bars und Shopping Malls, die wie Pilze aus dem Boden sprießen, bietet auch Bangkok einige kulturelle Leckerbissen. Die 3 schönsten und wichtigsten Tempel der Stadt will ich euch nun kurz vorstellen.

Wichtig an so einem Tempeltag: lange Hose und Schulter bedecken!

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Wat Arun
Wat Pho
Großer Palast
Wat Phra Kaeo

Im Folgenden möchte ich euch meine Lieblingstempel in Bangkok vorstellen.

Wat Arun (Tempel der Morgenröte):
Dieser schöne Tempel liegt am westlichen Ufer des Flusses Chao Phraya und ist am besten mit dem Expressboot vom Tha Thien Pier zu erreichen. Von dort fährt man nur mehr ans andere Flussufer. Nachdem ich fleißig den Bauch des Buddhas beim Eingang gestreichelt hatte und das Glück somit auf meiner Seite war, ging es schon hinauf auf das Wahrzeichen Bangkoks. Das auffälligste Bauwerk im Wat Arun ist der 80 Meter hohe Tempelturm, der sogenannte Prang, der sich nach oben hin verschlankt. Im Wat Arun heißt er Phra Prang. Die Stufen sind wirklich extrem steil, aber von oben hat man einen tollen Blick auf die Stadt und die umliegenden Tempel. Der gesamte Komplex ist mit Mosaiken aus chinesischem Porzellan, Muscheln und Glasstücken verziert, insgesamt über 1 Million Teile! Wer Bangkok besucht, sollte unbedingt hier vorbeischauen.

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Den Bauch des Buddhas zu streicheln soll Glück bringen.

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Die Stufen geht es hoch zum höchsten Punkt des Tempels, beim Hinaufgehen kann man die filigrane Mosaikkunst bestaunen.  

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Wenn man schon mal in Asien ist, muss man zumindest einmal so posieren.

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Wat Pho (Tempel des liegenden Buddha):
Schon fast Pflichtprogramm ist der Besuch des Wat Pho. Dieser Tempel ist deshalb so berühmt, weil er einen riesigen liegenden Buddha beherbergt. Und mit riesig meine ich riesig! Die Figur ist 46 Meter lang und 15 Meter hoch. Ziemlich beeindruckend, wenn man davor steht. Die Füße sind mit aufwendigen Perlmutt-Einlegearbeiten verziert. Der Buddha war fototechnisch eine Herausforderung, denn es ist eigentlich unmöglich, das Bauwerk auf ein Bild zu bekommen. Auch der Wa Pho ist am besten über die Expressboot-Station Tha Thien zu erreichen. Von dort aus muss man nur mehr ein paar Minuten gehen, einfach immer der Menschenmasse nach.

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Das Herzstück des Wat Pho ist der gigantische liegende Buddha, zu dem täglich tausende Touristen strömen. 

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Großer Palast und Wat Phra Kaeo:
Man war nicht in Bangkok, wenn man nicht zumindest den Königspalast besucht hat. Egal, wie wenig man sich für Tempel interessiert, der Palast ist ein Muss! Er war früher die offizielle Residenz des Königs von Siam. Zur Anlage gehört auch der Tempel des Königs, der Wat Phra Kaeo, welcher das National-Heiligtum Thailands beherbergt. Dieses ist der Smaragd-Buddha, eine nur 66cm große Buddha-Figur aus Jade, die im Tempel auf einem 11 Meter hohen vergoldeten Altar thront. Man is fast geblendet von den Unmengen an Gold, Prunk und Glitzer. Imposant ist auch der goldene sogenannte Phra Sri Ratana Chedi, ein glockenförmiger Teil des Tempels, in dem Bruchstücke des Brustbeins von Buddha als Reliquien aufbewahrt werden. An Gold wurde jedenfalls nicht gespart. Um zum Königspalast zu kommen, fährt man mit dem Expressboot zum Tha Chang Pier.

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Es glitzert und funkelt, sodass man gar nicht mehr weiß, wo man zuerst hinsehen soll. 

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In der gigantischen Tempelanlage reiht sich ein prächtiges Bauwerk an das nächste, mir verschlägt es die Sprache bei so viel Prunk und Gold. 

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Besonders schön sind die zarten Mosaikmuster an den Fassaden der Tempelgebäude. 

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Von oben scheint die Sonne herab auf die goldenen Giebel des Königspalastes. 

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Für den Besuch der gesamten Anlage sollte man am besten ein paar Stunden einplanen. 

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