Koh Ngai – a hidden paradise

Thailand ist mittlerweile ein Klassiker. Früher eine exotische Destination, hat man an  heute leider oftmals das Gefühl, man liegt irgendwo am Ballermann, nur dass es statt Wackelpudding und deutschem Gebäck viel Reis und zu jeder Nachspeise Bananen gibt. Aber auch in in Thailand gibt es noch ein paar Fleckchen, an denen man im Robinson Crusoe-Feeling schwelgen kann und alles bekommt außer Party, Action und willige Frauen (oder solche die, man dafür hält).

Einmal Abgeschiedenheit, bitte!

Das Paradies liegt vor der Küste Trangs, in Trang selbst gibt es auch einen Flughafen. Wir (ich und mein damaliger Freund) kamen im Jänner 2014 ebenfalls mit Air Asia und dem Flugzeug nach Trang. Den Transport vom Flughafen habe ich über unser Hotel organisiert, zuerst fährt man etwa eine Stunde mit dem Auto an die Küste, anschließend noch mit dem Longtailboot auf die Insel.

Koh Ngai (Koh Hai) ist eine nur 5 Quadratkilometer große Insel in der Andamanensee im südlichen Thailand. Auf der Insel gibt es alles, was Freunde des gediegenen Trinksports nicht suchen: Ruhe, Entspannung, Einsamkeit. Das Meer ist türkisblau, der Strand fast menschenleer. Die Insel hat keine Straßen und keine Geschäfte,  keine Full- oder Halfmoon-Partys und somit auch wenig Flirtpotenzial für einsame Backpacker-Herzen. Man genießt hier einfach das Gefühl, fernab von jeglichem Stress zu sein.

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Bei der Ankunft gibt es nasse Füße

Gewohnt haben wir im Thanya Resort, eine sehr schöne Anlage mit Bungalows im Thai-Stil. Die Insel ist recht stark von Ebbe und Flut geprägt. Da muss man schon mal vom Boot direkt mit der Kleidung ins kniehohe Wasser springen. Mit trockenen Füßen im Hotel ankommen kann ja jeder. Auf Koh Ngai ticken die Uhren etwas langsamer. Die aufregendste Entscheidung des Tages ist die Wahl des passenden Bikinis. Danach sucht man sich einfach eine Liege für den Tag und genießt den Blick aufs Meer oder ein gutes Buch. Wer dennoch die Füße nicht stillhalten kann, der wagt einen Ausflug und erkundet die umliegende Inselwelt. Gesagt, getan!

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Jetzt trau ich mich auch in den Prater

Weil ich ein Mensch bin, der immer alles sehen will und nur max. 1-2 Tage am selben Strand liegen kann, habe ich die Four Islands Tour gebucht. Weil das Speedboot schon ziemlich voll war, mussten wir ganz hinten sitzen. Und hier mein Rat: setzte dich niemals, aber auch wirklich niemals ganz nach hinten in ein Speedboot! Schon gar nicht bei hohem Wellengang. Die Fahrt mit dem Boot war das schlimmste Erlebnis meines ganzen Urlaubs,  der Aufprall auf den Wellen hat mir teilweise echt Angst gemacht. Aber gut, nichts im Leben gibt es umsonst: das war wohl der Preis, um zu den schönen Inseln Koh Kradan, Koh Mook und Koh Cheuk zu gelangen. Die Zeit heilt ja bekanntlich alle Wunden und so vergisst man beim Schnorcheln und Baden auf den abgelegenen Inseln auch die traumatischste Speedboot-Fahrt.

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Traumstrand auf der Nachbarinsel Koh Kradan, wo wir einen Badestopp hatten

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Um zur Emerald Cave auf Koh Mook zu gelangen, schwimmt man bei Ebbe durch eine finstere Höhle, aber es lohnt sich! 

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