Auf dem Fahrrad durch Sukhothai

Wer durch den Norden Thailands reist, sollte einen Programmpunkt keinesfalls auslassen: den Historical Park von Sukhothai, UNESCO Weltkulturerbe und eine der schönsten Tempelanlagen des Landes. Ich habe Sukhothai im Jänner 2014 besucht. Nicht nur Kulturfreaks kommen hier auf ihre Kosten. Wenn man aber nicht gerade Fan von Wanderungen bei schwüler thailändischer Hitze ist, empfiehlt es sich, ein Fahrrad zu mieten und schon kann die Tour losgehen!

Sukho was? Warum sich ein Abstecher lohnt

Nachdem wir unsere Fahrräder ausgeliehen hatten, schwangen wir uns motiviert in den Sattel und traten in die Pedale – wir, das sind mein damaliger Freund, unsere thailändische Reiseleisterin und ich. Gemeinsam radelten wir durch die beeindruckende Anlage von Sukhothai. Die historische Ruinenstadt stammt aus dem 13. und 14. Jahrhundert, als Sukhothai noch Hauptstadt des ersten Königreichs der Thai war. Da Orientierung sowieso nicht zu meinen Stärken zählt, war ich abermals dankbar für unsere allwissende und sehr liebe private Reiseleiterin, die uns durch den riesigen Park zu den interessantesten Plätzen lotste. Innerhalb und außerhalb der Mauern der alten Stadt gibt es über 200 Tempelruinen zu sehen, da heißt es Prioritäten setzen, bei aller Liebe zur thailändischen Kultur. Daher ist das Fahrrad auch das ideale Fortbewegungsmittel, wenn man Sukhothai einen Besuch abstatten möchte. Am besten mietet man eines bei den Eingängen in den Historical Park für etwa 30 Baht (ca. EUR 0,75) – oh ja, ich liebe die Preise in Asien!

Wer bei dem Wort „Ruinenstadt“ Sorge hat, nur einen Haufen langweiliger und undefinierbarer Steine vorzufinden, den kann ich beruhigen. Trotz der Tatsache, dass der Park aus der Gründungsphase der ersten Thai-Nation (damals noch Siam) stammt, sind viele der Tempelruinen sehr gut erhalten. Wer die meiste Zeit hinter der Kameralinse verbringt, so wie ich, wird in Sukhothai seine Freude haben, denn eine tolle Tempelanlage reiht sich an die nächste. Es gibt einfach tausende wunderschöner Fotomotive. Im angenehmen Schatten der Bäume kann man entspannt durch den Park radeln, vorbei an idyllischen Teichanlagen und gefühlten hundert Buddha-Statuen. Auch der Eintritt reißt kein wirkliches Loch ins Reisebörserl: Für jede Zone (innere Stadt, Nord, West, Süd und Osten) zahlt man 100 Baht (EUR 2,50) oder man kauft ein Ticket für alle Zonen um 350 Baht.

Noch ein kleiner Tipp: Habt ihr schon mal auf die Hände der Buddha-Statuen geachtet? Die Handhaltungen von Buddha stellen bestimmte Ereignisse im Leben des Buddha dar und es gibt in der thailändischen Tradition insgesamt sechs unterschiedliche sogenannte „Mudras“.

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Wat Mahathat ist der größte und wichtigste Tempel mit vielen sehr schön erhaltenen großen sitzenden und stehenden Buddha-Statuen

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Entspannung beim Seerosenteich

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Bisschen Foto-Posing beim Wat Sri Sawai, der ursprünglich für den Hindu-Gott Shiva gebaut wurde.

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Spaziergang durch den Wat Mahathat 

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Die beeindruckendste Buddha-Figur sitzt im Wat Si Chum und ist 15 Meter hoch, das Blattgold ist eine rituelle Opfergabe.

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Wat Sa Sri ist malerisch inmitten des Traphang-Trakuan-Sees gelegen

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